Vom Foto zum fertigen 3D-Modell

Erfahre, wie du mit modernen Tools ein einfaches Foto in ein interaktives 3D-Modell verwandelst – ideal für Produktpräsentationen, Maker und Web-Entwicklung.

Wie funktioniert "Foto zu 3D"?

Früher brauchte man teure Scanner oder komplexes Wissen in Programmen wie Blender, um Objekte in 3D darzustellen. Heute gibt es im Wesentlichen drei zugängliche Methoden, um aus Fotos ein 3D-Modell zu erstellen:

1. KI-Generatoren

Ein einzelnes Foto hochladen. Die KI schätzt Tiefe und Textur und generiert ein fertiges 3D-Modell in Minuten.

2. Photogrammetrie

50 bis 200 Fotos von allen Seiten machen. Spezielle Software verrechnet diese zu einem sehr detaillierten Scan.

3. LiDAR Scans

Mit dem iPhone (Pro-Modelle) Objekte abscannen. Schnell, aber oft weniger detailliert bei kleinen Gegenständen.

Vergleich: Photogrammetrie vs. LiDAR vs. KI-Generierung

MethodeBenötigte HardwareDauerBester Einsatzzweck
KI-Generator (z.B. 3D-Snap)Smartphone oder PC2 - 5 MinutenDigitalisierung, Web-Modelle, schnelle Assets
PhotogrammetrieDSLR-Kamera, starker PCStunden bis TageMuseen, High-End Game Assets, Archivierung
LiDAR Scan (iPhone)iPhone Pro / iPad Pro10 - 20 MinutenRäume, Möbel, große unbewegliche Objekte

Der schnellste Weg: KI-Generierung

Für Maker und Web-Projekte ist die KI-gestützte Methode aktuell der beste Kompromiss aus Geschwindigkeit und Qualität. Du lädst einfach ein Produktfoto (am besten mit gutem Licht und wenig Schatten) hoch, und die Software erledigt den Rest. Falls du wissen willst, wie du das perfekte Bild vorbereitest, lies unseren Guide zum Umwandeln von Bildern in 3D-Modelle.

Best Practices für dein Foto

  • Gute Ausleuchtung: Vermeide harte Schatten. Diffuses Tageslicht ist am besten.
  • Klarer Hintergrund: Stell das Objekt frei oder nutze einen neutralen Hintergrund.
  • Gute Auflösung: Scharfe Kanten helfen der KI, saubere Geometrie zu erzeugen.

Was passiert nach der Generierung?

Das Modell wird meist als .glb oder .obj Datei exportiert. Mit Tools wie 3D-Snap kannst du dieses Modell direkt im Browser betrachten, Materialien anpassen, Info-Hotspots hinzufügen und es als interaktiven Viewer auf deiner Website einbetten.

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